Ein Blick hinter die Kulissen: Der Kunstbestand des ifa

In der Ausstellung Spheres of Interest* eröffnen die Künstler:innen Isaac Chong Wai, Lizza May David, Wilhelm Klotzek, Ofri Lapid, Adrien Missika und Gitte Villesen einen von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen geprägten Dialog mit ausgewählten Kunstwerken aus dem Kunstbestand des ifa.

Die letzten Monate unserer Arbeit waren geprägt von regelmäßigen Besuchen des Kunstdepots in Neukölln, um die Sammlung zu erkunden und gemeinsam mit den Künstlern:innen auszuwählen, welche Kunstwerke in die Ausstellung aufgenommen werden können.

Video von Victoria Tomaschko.

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Gespräch mit Mathieu Kleyebe Abonnenc und Lea Altner

Gods Moving in Places ergründet das politische Potenzial der karibischen und guayanischen Imagination.

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Die zweiteilige Ausstellung präsentiert die Erinnerungen, Erzählungen und Geschichten, die diese Vorstellungswelt geprägt haben – einschließlich indigener Mythologien und der gewaltsamen Eroberung des südamerikanischen Kontinents – durch das, was Édouard Glissant (1928–2011) die tropische Nacht nenn ,deren Geister und Figuren die Menschen begleiten und bewegen.

Die Künstler:innen wurden von Mathieu Kleyebe Abonnenc eingeladen, Lea Altner hat die Ausstellung initiiert.

Portrait Marcel Pinas

Seit über 20 Jahren ist Marcel Pinas Arbeit durch das Bedürfnis geprägt, die Kultur und Sprache seiner Gemeinschaft, den Ndyuka, ein Volk der Maroons, zu erhalten.

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Die Maroon-Kriege und die maroonage waren wichtige Ereignisse im Kampf und Widerstand gegen die Sklaverei in der Karibik und speziell im Gebiet des Hochlandes von Guyana. Nachdem sie den Plantagen entkommen waren, suchten die Maroons Schutz im Wald. Sie befreiten Versklavte und bekriegten die französische und niederländische Sklavenhalter, wodurch sie es den Saramaka, Aluku, Paramaka und Ndyuka Völkern ermöglichten, sich langfristig entlang des Maroni Flusses zu etablieren. Pinas Skulpturen, Installationen und Zeichnungen vermitteln diese besondere Beziehung zu Landschaft, Geschichte, Erinnerung und Sprache. Die Arbeit, die in der Ausstellung gezeigt wird, artikuliert die Bewegung für den Erhalt der Zeichenschrift Afakas, in der die Ndyuka Sprache silbenweise aufgeschrieben.

Virtueller Rundgang: Aufzeichnungen einer Seherin

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Anlässlich seines 100. Geburtstags zeigt die ifa-Galerie Berlin Zeichnungen von Joseph Beuys aus dem ifa-Kunstbestand im Dialog mit den Künstlerinnen Andrea Acosta, Anne Duk Hee Jordan und Sara Ouhaddou. Ihre Positionen vereint das Interesse an dem übersehenen, vergrabenen, tradierten, oftmals kollektiven Wissen. 

Yon Natalie Mik: Silk-Shop-Oriental-Body

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Yon Natalie Miks Performance Silk-Shop-Oriental-Body ist eine Reaktion auf Xiaowen Zhus Dokumentarfilm Oriental Silk (2015). Aufgewachsen als koreanische Deutsche der zweiten Generation, findet Mik Resonanz in der Geschichte von Kenneth Wong, dem Besitzer des im Film porträtierten chinesischen Seidenladens in Los Angeles.
Mit den Mitteln der Sprache, des Klangs, der Erinnerung und der Bewegungen, die sich aus den Wörtern Seide, Laden, orientalisch und Körper ableiten und sich als entscheidende Motive im Tanz verwandeln, erforscht Mik die Verstrickungen von Migrantenkörpern über verschiedene Generationen und Orte hinweg, indem sie ihre persönliche Geschichte durch die Memoiren von Kenneth Wong flicht.

„Oriental Silk 鄉 綢“
Threads, Texture, Translation, Tactility

Digitale Buchvorstellung mit Xiaowen Zhu (Künstlerin und Autorin), Nicky Harman (Übersetzerin), Michael Mason (Designer)

Mitwirkende: Yon Natalie Mik (Performance Künstlerin)

Moderation: Inka Gressel

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TRACING FRACTURES
ACROSS LISTENING, MOVEMENT, RESTITUTION AND REPAIR

Eine Kooperation von ifa-Galerie Berlin und Manifesta 2020

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Ein Programm der Begegnungen, Lesungen, Performances und Interventionen über die Frage von Restitution und Reparationen. Kombiniert werden hier das Akustische und das Poetische, Bewegung und Erwartung, Überlegungen und Diskussionen, die sich über geopolitische Grenzen hinweg verbreiten. Die eingeladenen Künstler*innen, Denker*innen, Poet*innen, Tänzer*innen und Stipendiat*innen hinterlassen ihre Spuren in ganz Marseille und darüber hinaus – online und offline provozieren sie uns über die Produktion von Wissen, Bewegung und die (Un)möglichkeit von Reparationen nachzudenken.

An die Bedingungen der Covid-19-Pandemie angepasst, besteht dieses Programm aus einem Tag der Begegnungen in der Vielle Charité und wird sowohl offline als auch online fortgesetzt. Im Verlauf von Manifesta13 präsentiert diese Serie an Iternationen Aufzeichnungen und sammelt Spuren von Ereignissen, die in verschiedenen Formaten dem zukünftigen Publikum auf untietotie.org zugänglich gemacht werden.

Mit u.a.: Matthieu Abonnenc, Nora Al-Badri, Memory Biwa, Barbara Cassin, Badr El Hammami, Bhavisha Panchia, Dorothée Munyaneza, Estelle N’Tsende, Xavier Rey, Assia Zouane.

Kuratiert von Alya Sebti, Jonas Tinius und Nikola Hartl.

Virtueller Rundgang: La Escucha oder die Winde

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TERRITORIO

Heute, am 12. Oktober, möchten wir auf die Kämpfe der indigenen Gemeinschaften auf der ganzen Welt aufmerksam machen, und teilen den Teaser von „TERRITORIO“.

Je mehr während der Kolonisierung des amerikanischen Kontinents die Natur als Verbündete der ursprünglichen Bewohner*innen verstanden wurde, desto mehr entwickelte sich ein Hass auf sie. Der Lebensraum wurde nicht als eine lebendige Landschaft verstanden, sondern als eine politische Bühne. Der Wald wurde als Teil der „Barbarei“ angesehen. Durch das Fällen einheimischer Bäume hat man versucht, die Erinnerung an das Vorherige auszulöschen und eine Entfremdung der Einheimischen herbeizuführen, um sich Räume anzueignen, die als „leer“, als „Wüsten“ imaginiert wurden.

Der vollständige dokumentarische Essay von Brayan Sticks wird in unserer kommenden Ausstellung in der ifa-Galerie Berlin „La Escucha oder die Winde. Berichte und Spuren aus dem Gran Chaco“ zu sehen sein. 

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Mazen Kerbaj im Gespräch mit Hatem Imam

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Dieses Gespräch fand anlässlich der Ausstellung „In the Presence/Absence of Mazen Kerbaj“ statt, die im Februar 2020 in der ifa-Galerie Berlin eröffnet wurde. Zwei Wochen nach der Eröffnung musste die Ausstellung wegen der zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verhängten Sperre geschlossen werden; im Mai 2020 wurde sie wieder eröffnet, allerdings mit neuen Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen. Das Gespräch fand am 26. Juni 2020 per Videokonferenz statt, wobei sich Hatem Imam in Beirut und Mazen Kerbaj in Berlin befanden. Es wurde in einer Sitzung aufgezeichnet, ohne vorherige Besprechung.