Künstlergespräch mit Joël Andrianomearisoa und Kuratorin Alya Sebti

Der Künstler Joël Andrianomearisoa und die Kuratorin Alya Sebti laden zu einem Vortrag und Austausch über MEASURES LULLABIES AND WHISPERS, Andrianomearisoas erster Einzelausstellung in Deutschland, ein und diskutieren seine interdisziplinäre künstlerische Praxis. Read More

Trailer „PLEASE SING ME MY SONG BEFORE YOU GO“ von Joël Andrianomearisoa

Premiere in der ifa Galerie Berlin am 6. Juni 2024, 19:00 Uhr

Für seine Ausstellung MEASURES LULLABIES AND WHISPERS in der ifa-Galerie, die von Meriem Berrada und Alya Sebti kuratiert wurde, schreibt Joël Andrianomearisoa auf den Spuren seiner Erinnerung und lässt sich von dem Schlaflied inspirieren, das ihm seine Großmutter vor dem Schlafengehen vorgesungen hat. Iny Hono Izy Ravorombazaha, der weiße Vogel. Der eindringliche Rhythmus des Wiegenlieds, der Klang der Ausstellung, zieht die Besucher in den hinteren Teil des Raums, wo eine eigens für die Ausstellung konzipierte Videoinstallation zu sehen ist.

Der in Antananarivo gedrehte Film ist der Auftakt zu einer neuen künstlerischen Praxis für Andrianomearisoa. PLEASE SING ME MY SONG BEFORE YOU GO verwebt Prozesse des Schreibens, des Materials, des Textes und der Architektur in einer Bildsprache, die den räumlich-zeitlichen Rahmen der Erzählung verwischt. In den Hauptrollen: Zahra Rabeharisoa, Alexandre Gourçon, Miora Rakotoarimanana.

MEASURES LULLABIES AND WHISPERS. Kuratiert von Meriem Berrada und Alya Sebti. 07.06. – 01.09.2024

PLEASE SING ME MY SONG BEFORE YOU GO. 20 min, 21 sec. Produziert von ifa Galerie Berlin und Studio Joël Andrianomearisoa. © Joël Andrianomearisoa 2024

Buchvorstellung: „Ten Thousand Suns“ 24th Biennale of Sydney

Am Donnerstag, den 20.

In the Desert of Modernity: Colonial Planning and After

Am 4.

becoming students of the ’school of casablanca‘

Mit Céline Condorelli und ihren Studierenden des Bereiches Ausstellungsdesign und Szenografie an der Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe.

Ausstellungsbegleitende Broschüre: School of Casablanca

Das Kooperationsprojekt School of Casablanca greift die innovativen Ansätze der Casablanca Art School aus den 1960er Jahren auf und beleuchtet einen entscheidenden Wendepunkt in der marokkanischen Kunstgeschichte nach der Unabhängigkeit von 1956.

In dieser Zeit entwickelte Casablanca ein völlig neues Selbstverständnis und brach radikal mit Traditionen. Eine tragende Rolle spielte bei dieser Entwicklung die Casablanca Art School mit ihren modernen Ansätzen, künstlerischen Ideen und pädagogischen Methoden. Sie griff unter anderem auf das Bauhaus-Manifest (1919) von Walter Gropius zurück und wurde zu einem wegweisenden Forum. School of Casablanca knüpft an die Ideen, Traditionen und Fragestellungen der Casablanca Art School an und verankert sie im Heute und im zeitgenössischen Denken.

Die Ausstellung stellt einen Dialog zwischen den von den Kooperationspartner:innen in Auftrag gegebenen Arbeiten und den umfangreich recherchierten Archivmaterialien her, agiert in der Gegenwart und reflektiert gleichzeitig die Vergangenheit.

Hier ist die gesamte Ausstellungsbroschüre in digitaler Form zu lesen.

Eröffnung: School of Casablanca

School of Casablanca verweist auf einen Schlüsselmoment der marokkanischen Kunstgeschichte, der weitreichende Folgen für die gesamte Region hatte: die Anfänge der modernen Kunst in dem nun unabhängigen Land (1956).

School of Casablanca

School of Casablanca verweist auf einen Schlüsselmoment der marokkanischen Kunstgeschichte, der weitreichende Folgen für die gesamte Region hatte: die Anfänge der modernen Kunst in dem nun unabhängigen Land (1956).

Finissage

Am Samstag, den 21 Oktober sind alle zur Finissage des Zyklus A SACRED STORY AT THE TREE OF LIFE mit Interventionen und musikalischen Erkundungen von Percy Zvomuya, Robert Machiri & anderen eingeladen.

The Strange Routes

blk banaana lädt dazu ein, über die Bedeutung und Rolle von Pflanzen in der Natur und in unserem Leben nachzudenken.