Aufzeichnungen einer Seherin.
 Andrea Acosta, Joseph Beuys, Anne Duk Hee Jordan, Sara Ouhaddou

Andrea Acosta, Assisted Forest, 2020, found objects, brass rods and clamps, variable dimensions

30. April bis 13. Juni

Eröffnung 29. April 2021

 

Anlässlich seines 100. Geburtstags stellt die ifa-Galerie Berlin Zeichnungen von Joseph Beuys aus dem ifa-Kunstbestand in einen Dialog zu Positionen der Künstlerinnen Andrea Acosta, Anne Duk Hee Jordan und Sara Ouhaddou. Ihr Blick gilt dem Übersehenen, Vergrabenen, Tradierten und Visionären. Ausgehend von der Beziehung zu gefundenen Materialien werden ökologische und ökonomische Fragestellungen beleuchtet. Mit humorvollen, sozialen und poetischen Gesten initiieren sie mitunter Prozesse, die nachhaltig in die Gesellschaft wirken können. Die Ausstellung verbindet die Stimmen der vier Künstler*innen zu einem räumlichen und mentalen Kosmos. Sie berichten von den ästhetischen und sozialen Verschiebungen unserer Gegenwart, mit all den Potentialen und den sich daraus ergebenen Verhandlungen.

Kuratiert von Susanne Weiß & Inka Gressel 

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„Oriental Silk 鄉 綢“ – Threads, Texture, Translation, Tactility

​Xiaowen Zhu ‘Oriental Silk 鄉綢’, 2020, Hatje Cantz, English, Chinese Graphic design by Studio Cheval

19. Mai 2021, 19:00

Digitale Buchvorstellung

Mit: Xiaowen Zhu (Artist and Author), Nicky Harman (Translator), Michael Mason (Designer)

Moderation: Inka Gressel

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Wie verlerne ich, was mir beigebracht wurde?

Platz für Diversität!? Festival für diskriminierungskritische Allianzen zwischen Kunst und Bildung

29. Mai 2021

Online Workshop mit Saraya Gomis und Moshtari Hilal

Im Rahmen von „Platz für Diversität!? – Festival für diskriminierungskritische Allianzen zwischen Kunst und Bildung“ (27.-29.05.2021) laden die Tandempartner:innen Saraya Gomis und Moshtari Hilal dazu ein, anhand historischer und aktueller Lehrmaterialien rassistische Darstellung der „Anderen“ zu analysieren und mit künstlerisch-edukativen Methoden visuell und textuell zu intervenieren. Am Beispiel ihres Beitrags beschäftigt sich der Workshop mit der Frage, wie sich koloniale Kontinuitäten in Schulbüchern und Curricula bild-und sprachpolitisch niederschlagen und stellt künstlerische Strategien vor, diese neu zu kontextualisieren, umzudeuten und zu transformieren.

Im Sommer 2021 erscheint die Publikation „Untie to Tie – Koloniale Fragmente im Kontext Schule“ (ifa/bpb, Hrsg. A. Diallo/ A. Niemann/ M. Shabafrouz). Ein zentrales Format der Publikation bildet die Zusammenarbeit von Künstler:innen und Autor:innen aus Bildung und Wissenschaft in Tandems – als ein kollaborativer, ko-kreativer Denk-und Aktionsraum. Saraya Gomis und Moshtari Hilal sind Tandempartnerinnen der Publikation.

Moderation: Annika Niemann

Das Festival ist eine Kooperation der KontextSchule mit: Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung – Diversity in Arts and Culture / Kulturagenten für kreative Schulen Berlin / Initiative intersektionale Pädagogik (i-Päd) / Institut für Kunst im Kontext (UdK) / Institut für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung (UdK) / ifa Galerie Berlin.

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